YUBARI - Melone

 

Rekordverdächtige japanische Melone kommt nach Absam

In Japan gilt das Überreichen einer Yubari-Melonen als Zeichen der besonderen Wertschätzung. Patricia Niederwieser »importiert« diese Tradition beim Besuch der Tiroler Fachberufsschule für Tourismus.

Wer in Küchenfachkreisen den Begriff Yubari-Melone hört, weiß Bescheid: Diese besondere Melone ist das Aushängeschild der japanischen Insel Hokkaido. Die Frucht wird unter den widrigen klimatischen Umständen des Hokkaido-Winters gezüchtet und  bedarf mindestens 100 Tage intensiver Pflege. Nur ausgesuchte Bauern erhalten eine Anbaugenehmigung. Dementsprechend teuer werden Yubari-Melonen auch gehandelt. Für ganz exklusive Exemplare zahlen Liebhaber umgerechnet bis zu 2.800 Euro. Ist jemand eingeladen und will seinem Gastgeber eine besondere Ehre erweisen, überreicht er als Zeichen der Wertschätzung eine Yubari-Melone als Gastgeschenk.

»Oft wird die Melone dann nicht sofort verspeist, sondern gebührend bewundert,« weiß Patricia Niederwieser, Inhaberin des Gastrogroßhandels Niederwieser Convenience (Rum bei Innsbruck). »Nicht selten soll es dabei aber schon vorgekommen sein, dass die Bewunderungsphase zu lange gedauert hat und das teure Stück entsorgt werden musste«.

Das kann hier in Tirol nicht passieren. Denn wenn Josef Baumgartner, Direktor der Tiroler Fachberufsschule für Tourismus, von ihr eine originalverpackte Yubari-Melone überreicht bekommt, wird diese anschließend auch gleich verkostet. Das Rezept, zu dem nicht nur eine Zucker-, sondern auch eine Wassermelone benötigt wird, entwickelten Küchenchef Thomas Ritzer vom Biohotel Stanglwirt in Going und Fachlehrer Dietmar Uiberreiter. Dass dabei nun erstmalig eine Tiroler Wassermelone zum Einsatz kommt, verdanken die beiden der Innovationsfreude des Josef Posch aus Thaur. Er hat unter dem Namen Solinda eine beinahe kernlose, aromatische Spezialität gezüchtet.

»Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie den Fachleuten aus der Praxis. Mit unserer Erfahrung als Gastronomiepartner wollen dabei die Jung-Touristiker unterstützen, damit sie sich dann später am nationalen und internationalen Parkett perfekt bewegen können,» erläutert Patricia Niederwieser ihr Engagement.

 

Kontakt und weitere Informationen:

Patricia Niederwieser
Niederwieser Convenience

Flurstraße 1
6063 Rum

Tel. +43 512 200220 0

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